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Unser ZDF auslandsjournal-Beitrag über “Mutterschafts-Mobbing”

Donnerstag, 04. August 2016
zdf auslandsjournal

Schwanger zu werden, ist in Japan weiter häufig gleichbedeutend mit dem Karriere-Aus für die Frau. Will frau doch Karriere machen, droht ihr “Mutterschafts-Mobbing”, entweder schon während der Schwangerschaft oder wenn das Kind einmal auf der Welt ist. Das bedeutet, Japanerinnen werden dazu genötigt, ihre Stelle aufzugeben oder schlechtere Bedingungen nach dem Mutterschaftsurlaub hinzunehmen.

Sayaka Osakabe, die ich vor eineinhalb Jahren zum ersten Mal interviewt habe, war unsere Haupt-Protagonistin für diesen sechsminütigen Beitrag für das ZDF auslandsjournal, der am 3. August gesendet wurde. Für den Beitrag haben wir – ZDF-Korrespondentin Katja Eichhorn, Kameramann Toby Marshall, Tonmann Zhang Shi und ich als Producerin – knapp vier Tage lang in Tokyo mit tollen Protagonisten gedreht.

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Ein pilziges Vergnügen

Mittwoch, 23. Mrz 2016
Shiitake-Pilze aus Oita. (c) S. Blaschke

Shiitake-Pilze sind aus der japanischen Küche nicht wegzudenken. Sie schwimmen – hübsch kreuzchenförmig eingeschnitten – dekorativ in Nabe-Gerichten (im Topf gekocht). Sie liegen versteckt unter Eierstich in der Chawanmushi-Suppe. Und auch gegrillt vom Spieß sind sie sehr fein. Ihre Zucht auf aufgestellten Hölzern im Wald ist eine Kunst für sich.

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Marathon auf Japanisch

Montag, 29. Februar 2016
Erinnerungsfoto mit einem glückbringenden Löwen: Tokyo Marathon 2016 - Foto: Sonja Blaschke

Am 28. Februar rannten über 36.000 Menschen durch Tokyo anlässlich des Tokyo Marathons. Insgesamt sollen inklusive der Zuschauer rund eine Million Menschen unterwegs gewesen sein. Der Marathon ist inzwischen so beliebt, dass nur etwa jeder zehnte Hobbyläufer teilnehmen kann. Die Route führt an den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Man kann Tokyo einmal aus einer ganz anderen Perspektive bewundern.

2008, im zweiten Jahr des Wettbewerbs, als es noch ein wenig einfacher war, einen Startplatz zu bekommen, hatte ich Glück. Nie hätte ich gedacht, dass ich die 42,195 Kilometer schaffe, aber es hat geklappt – sicher eines der unvergesslichsten Erlebnisse in meinem Leben!

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Bald fünf Jahre nach “Fukushima”

Dienstag, 12. Januar 2016
Wiederaufbau in Tohoku - fünf Jahre nach 3.11 (c) Sonja Blaschke

Am 11. März jährt sich die Katastrophe von “Fukushima”, wie man außerhalb Japans dazu sagt, zum fünften Mal. In Japan spricht man von “3.11”, in Anlehnung an die Terroranschläge von “9.11” in den USA. So bedeutsam wurden die Geschehnisse damals eingestuft. Ob sie Japan wirklich so nachhaltig verändern, wie man damals dachte (und auch hoffte!), wird sich zeigen. Ich war damals vor Ort, habe das Erdbeben während Dreharbeiten in Tokyo erlebt.

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Gut vorbereitet ins Affen-Jahr

Montag, 04. Januar 2016
Schmuck zum Jahreswechsel am Schloss in Matsumoto. (c) Sonja Blaschke

FROHES NEUES JAHR!

Für das Jahr des Affen, das uns nun bevorsteht, wünsche ich Ihnen/Dir alles Gute, vor allem Gesundheit und viele schöne Momente mit Freunden und Familie.

Damit sich dieses Jahr nicht zum Affentheater entwickelt, gibt es in Japan zum Glück allerhand Glücksbringer, um mögliches Unheil abzuwenden und Glück anzuziehen.

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Weihnachtsgrüße aus Fernost

Dienstag, 22. Dezember 2015
Kerzen am Longshan Temple in Taipei. (c) Sonja Blaschke

Inzwischen wieder zurück in Tokyo, wünsche ich mit diesen Kerzen, die ich im November im Longshan Temple in Taipei aufgenommen habe, allen, die diese Zeilen sehen, schöne Weihnachtsfeiertage!

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Zwei Wochen in Taiwan

Montag, 23. November 2015
Kreatives Taipei 2015 (c) Sonja Blaschke

Endlich wieder einmal in Taiwan! Seit 15. November bin ich vor Ort, in der Hauptstadt Taipei. Bis zum Ende meines Aufenthaltes am 29. November bin ich erreichbar unter Telefon +886 (0)976572217.

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Einsamkeit und Freitod

Sonntag, 01. November 2015
Eine der Hauptdarstellerinnen von "Terminal" am Abschlusstag des TIFF. (c) TIFF 2015

Zwei japanische Filme an einem Tag, in beiden geht es um die gleichen Themen: die Einsamkeit und die Entscheidung eines Menschen, lieber zu sterben als Leid auszuhalten. Der vorletzte Tag des diesjährigen Tokyo International Film Festivals war recht melancholisch.

“Sayonara” spielt am letzten Tag Japans. Eine junge blonde Frau, Tanya, liegt auf einer Couch in einem Haus auf einer abgelegenen Bergwiese.

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